Experimentieren

Was versteht man unter naturwissenschaftlicher Bildung?

Es ist uns nicht wichtig, dass die Kinder "richtige" Erklärungen für Phänomene geben, sondern das wir die Kinder beim Forschen und Experimentieren begleiten.Um die Welt zu erkunden, gehört das Beobachten und Vergleichen, aber auch das kauschale Denken (Verständnis von Ursache und Wirkung) dazu.

Vorgehensweise bei der Durchführung von naturwissenschaftlichen Experimenten

1. Ausgangsfrage bzw.-beobachtung aus der Lebenswelt der Kinder mit der Handpuppen Ente "Weiß nix" (z.B. Warum bildet Wasser tropfen auf Oberflächen--> Morgentau auf Blättern?)

2. Das Aufstellen einer Hypothese (Vermutung), warum etwas ist, wie es ist

3. Versuchsplanung bzw.-vorbereitung (Zusammenstellen der benötigten Materialien)

4. Durchführung des Versuchs (Hier werden Fotos fürs Portfolio gemacht)

5. Beobachtung der Versuchsergebnisse                                

6. Erklärung/Deutung des Versuchsergebnisses bzw. Beantwortung der Ausgangsfrage

7. Der Versuch wird für das Portfolio von der Erzieherin verschriftlicht und von den Kindern gemalt

 

Durch das Aufgreifen naturwissenschaftlicher Fragestellungen und das gemeinsame Suchen nach Antworten entsteht bei den Kindern nicht nur ein individuelles Naturwissen, sondern auch eine Reihe weiterer Kompetenzen, die die Kinder für ihren weiteren Lebensweg benötigen. Dies sind:

--> Die Lernkompetenz (eigenständiges Suchen nach Antworten und Erklärungen für die beobachteten Phänomene)

--> Die Sprachkompetenz (Verbalisieren von Beobachtungen und Schlussfolgerungen)

--> Die Sozialkompetenz (Gemeinsames Forschen und Experimentieren in Kleingruppen)

-->Die Feinmotorik (Fördern der kindlichen Feinmotorik beim Experimentieren)

Einmal in der Woche haben die Kinder am Nachmittag die Möglichkeit in einer von zwei Kleingruppen von bis zu fünf Kindern zu Experimentieren.