U3 Konzeption

 

 Konzeption zur Betreuung von Kindern unter drei Jahren

 

Gliederung:

Ø  Grundaussage, Präambel

Ø  Ziele in der Betreuung und Bildung

Ø  Bildungsdokumentation

Ø  Zusammenarbeit mit Eltern

Ø  Eingewöhnung in den Kindergartenalltag

Ø  Strukturierung des Alltags

·   Bringphase

·   Freispiel

·   Angebote/Kleingruppenarbeit

·   Frühstück/Mittagessen

·   Ruhephasen

·   Nachmittagsangebote

Ø  Hygiene

Ø  Ausstattung der Räume

 

 

Präambel:

Als Evangelisches Familienzentrum sehen wir uns in der Verantwortung für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Wir unterstützen Familien mit diesem Angebot und ermöglichen so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Rahmen des Kinderbildungsgesetzes bieten wir die Möglichkeit von unterschiedlichen Buchungs- und Betreuungszeiten. In unserer Drei- Gruppen Einrichtung bieten wir sowohl die Betreuung von Kindern im Alter von 3-6 Jahren in einer Gruppe, wie die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren in zwei weiteren Gruppen an. Dabei werden die Jüngsten in einer teiloffenen Nestgruppe betreut. Wir arbeiten kindzentriert in den offenen Gruppen. Kindern unter drei Jahren geben wir, ihrer Entwicklung entsprechend, die Möglichkeit an den Kleingruppenaktivitäten und den unterschiedlichen Spielangeboten teilzunehmen.

Die pädagogischen Mitarbeiterinnen betreuen gemeinsam im Team gruppenübergreifend die Kinder.

Geborgen, in Begleitung einer festen Erzieherin als Bezugsperson, nimmt das Kleinkind am Gruppengeschehen teil und erhält auch von den älteren Kindern Zuwendung und Anregungen.
Kleinkinder lernen durch Beobachtung und Nachahmung. Ihre Eigeninitiative wird durch diese Möglichkeiten herausgefordert und sie werden angeregt, sich auf neue Situationen einzulassen.

Wir stellen die fachliche und konzeptionelle Kompetenz, die pädagogische Qualität und die institutionellen und räumlichen Voraussetzungen für Angebote für Kinder unter drei Jahren.

Die Aufnahme in unsere Kindertageseinrichtung bedeutet für das Kind unter drei Jahren oft die erste Trennung von den Eltern. Unser Auftrag als Erzieherin ist es, diesen Prozess einfühlsam zu begleiten, um den Kindern ein Eingewöhnen in diese neue Lebenswelt zu ermöglichen. In unserer Einrichtung steht den Kindern ein Höchstmaß an Verlässlichkeit und Kontinuität, sowie ein vielfältiges Angebot zur Verfügung, das auf ihre entwicklungsbedingten Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Ziele in der Betreuung und Bildung

Das einzelne Kind, seine Bedürfnisse und individuellen Entwicklungsschritte stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir befriedigen durch unsere Betreuung die Bedürfnisse der Kleinkinder und fördern sie in ihrer Entwicklung durch unterschiedliche, anregende Angebote.

Die kindlichen Bedürfnisse in diesem Alter sind insbesondere: Zuwendung und Zuneigung, Verlässlichkeit und Sicherheit,  Geborgenheit und Schutz sowie Wiederholung und Orientierung an festen Abläufen.

Die ersten Lebensjahre sind basale Bildungsjahre. Kleinkinder brauchen Anreize/Angebote/ Materialien, die ihre Sinne ansprechen und zum Experimentieren auffordern. Bildung bedeutet dann, sich ein Bild von sich selbst und der Welt (Umwelt)  zu machen. Je mehr Erfahrungen wir den Kindern ermöglichen, desto mehr Möglichkeiten zu lernen haben sie. Die Raumgestaltung, verlässliche Bezugspersonen und strukturierte Tagesabläufe geben dem Kleinkind ein sicheres Umfeld, in dem es sich eigenständig seine Welt erobert und Erfahrungen macht.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Sprachentwicklung. Alle Aktivitäten werden von den Erzieherinnen angemessen sprachlich begleitet. Singspiele und  Bilderbücher unterstützen den Aufbau des Sprachschatzes.

Das Zusammensein mit den älteren Kindern wirkt sich positiv auf die gesamte Sozial- und Sprachentwicklung aus. Lernanreize, die sie über ältere Kinder erhalten, lassen sie ein höheres Maß an Selbständigkeit erlangen, als dies durch Anleitung eines Erwachsenen möglich ist.

Bildungsdokumentation

Für jedes Kind wird eine Bildungsdokumentation erstellt. Dazu wird das Kind kontinuierlich beobachtet und diese Beobachtungen im Hinblick auf Stärken und Fähigkeiten, sowie Vorlieben und Fördermöglichkeiten schriftlich festgehalten. Die Eltern erhalten die Beobachtungsbögen in Verbindung mit einem Elterngespräch. Im Austausch mit den Eltern werden die nächsten Angebote und Förderungen festgelegt. Da gerade in den ersten Lebensjahren die Entwicklung der Kinder sehr unterschiedlich verläuft, sind ein regelmäßiger, enger Austausch und eine Abstimmung mit den Eltern notwendig. Auch für die Kinder unter drei Jahren wird ein Portfolio angelegt und die Kinder bei der Erstellung nach ihren Möglichkeiten mit einbezogen.

Die Unterstützung durch integrative Maßnahmen für Kinder unter drei Jahren wird vom Landschaftsverband Westfalen Lippe nur im Rahmen von Kontingenten finanziell gefördert.  Dennoch werden in unserer Einrichtung bei entsprechendem Förderbedarf bzw. bei Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung, in Absprache mit den Eltern, die Frühförderstelle oder andere  Fachkompetenzen (Therapeuten) hinzugezogen. 

Zusammenarbeit mit Eltern

Ein enger, positiver Kontakt zwischen Erzieherinnen und Eltern ist die Grundlage für eine gesunde Entwicklung des Kindes. Wir Erzieherinnen verstehen uns als Entwicklungsbegleiterinnen der Kinder und streben mit den Eltern eine Erziehungspartnerschaft an. Die Transparenz unserer  Arbeit und der ständige Dialog mit den Eltern sorgen für einen entspannten Kindergartenalltag und einen gelungenen Entwicklungsabschnitt im Sinne der Kleinkinder.

Schon vor Aufnahme in unsere Einrichtung erhalten die Eltern die Möglichkeit die Räumlichkeiten, das Personal und unser pädagogisches Konzept kennen zu lernen.

In einem Aufnahmegespräch mit den Eltern lernen die Erzieherinnen die Familie, das Kind, seine bisherigen Entwicklungsschritte, Vorlieben, Gewohnheiten und Interessen kennen. Gemeinsam mit den Eltern wird die individuelle Eingewöhnung in den Kindergartenalltag besprochen und die Mitwirkung der Eltern abgestimmt.

In regelmäßigen Elterngesprächen werden die Beobachtungen der Eltern und Erzieherinnen ausgetauscht und gemeinsame Handlungsweisen abgesprochen. Besonders für die unter drei jährigen Kinder sind die Eltern die wichtigste Bezugsperson. Die Erzieherinnen unterstützen als Fachkräfte die Erziehung der Eltern.

Die Eltern haben jederzeit die Möglichkeit nach Absprache mit den Erzieherinnen im Kindergartenalltag zu hospitieren.

Der kurze Austausch zwischen Eltern und Erzieherinnen beim Bringen und Abholen der Kinder dient dem Austausch von Informationen. Alle wichtigen Begebenheiten aus dem Kinderalltag können von beiden Seiten (Eltern, Erzieherinnen) weitergegeben werden. Themen könnten sein: Essens- und Schlafenszeiten, Unregelmäßigkeiten/ Abweichungen im Tagesablauf, Gesundheit und Sauberkeitserziehung.

Eingewöhnung in den Kindergartenalltag

Mit den Eltern wird eine Eingewöhnungsphase besprochen. Dabei begleiten die Eltern ihr Kind in den ersten Tagen und ermöglichen den Erzieherinnen eine erste Kontaktaufnahme. Die Dauer der ersten ca. drei Besuche sollte eine Stunde nicht überschreiten und langsam individuell gesteigert werden. Um den Kindern den Aufenthalt im Kindergarten zu erleichtern, werden Gewohnheiten und Rituale (Trinkflasche, Schnuller, Kuscheltiere usw.) mitgebracht bzw. beibehalten.  Immer mehr wird die Erzieherin Bezugsperson und Begleiterin des Kindes im Kindergartenalltag und die Eltern ziehen sich zurück. Wenn das Kind sich an die Räumlichkeiten und die Erzieherinnen gewöhnt hat, lassen die Eltern ihr Kind für einen kurzen abgesprochenen Zeitraum allein in der Einrichtung.

Lässt sich das Kind auf die Erzieherin ein (lässt sich trösten) können die Zeiträume erweitert werden. Hat das Kind Schwierigkeiten, sich von den Eltern zu lösen (beruhigt sich nicht), werden die Eltern telefonisch informiert und neue Absprachen getroffen.

 

 

Strukturierung des Kindergartenalltags

Bringephase:

Die Kinder können von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr gebracht werden. Sie werden von der Bezugserzieherin empfangen und von den Eltern verabschiedet.  Anschießend wählen sie ihren Spielort (Gruppenraum oder Nebenraum) und ihren Spielpartner mit Unterstützung aus.

Die Morgenrunde um 9.00 Uhr wir von den Erzieherinnen altersentsprechend gestaltet. Die Kinder nehmen sich als Gruppe war und erleben gemeinsame Aktivitäten.

Freispiel:

Das Freispiel nimmt einen großen Teil des Tages ein. Dabei stehen den Kindern sowohl die Angebote in den Gruppenräumen als auch der Nebenraum zur Verfügung. Die Erzieherinnen begleiten mit besonderer Aufmerksamkeit das Freispiel der unter Dreijährigen und machen ihnen Spielangebote. Dabei fördern sie bewusst auch den Kontakt zu den älteren Kindern. 

Ausgewählte Spielmaterialien für Kinder unter drei Jahren stehen den Kindern frei zur Verfügung. Die besonderen Bedürfnisse von Kleinkindern (spielen auf dem Fußboden, Bewegungsanregungen wie krabbeln, klettern, ausprobieren, spielen und entdecken mit/von Alltagsgegenständen) werden berücksichtigt und gefördert. Das Spiel auf dem Außengelände wird von den Erzieherinnen besonders gefördert und begleitet.

Das Freispiel wird für die Kinder strukturiert und in einen überschaubaren, wiederkehrenden Rahmen gebracht.

Angebote/ Kleingruppenarbeit

Aus dem gemeinsamen Treffen der Gesamtgruppe heraus (Morgenrunde) werden die Kinder an Kleingruppenangeboten herangeführt. Besonders für Kleinkinder geeignete Spiele (Singspiele, Fingerspiele, Bewegungsangebote, Kreativangebote) werden in Einzelaktivitäten oder Kleingruppen angeboten. Die Kinder werden mit den unterschiedlichen Spielorten der Einrichtung vertraut gemacht.

Frühstück/ Mittagessen

Die Kinder werden zum Frühstück begleitet. Dabei ist der Zeitpunkt bei den Kindern individuell festzulegen und orientiert sich an den Bedürfnissen des Kindes.

Die Ausstattung des Frühstücksbereichs ist so erstellt, dass die Kinder möglichst selbständig agieren können. Benötigte Hilfestellungen und Orientierung bieten die Erzieherinnen.  

Das Mittagessen nehmen die Kinder nach Möglichkeit gemeinsam ein. Dabei können Kleingruppen gebildet werden, die zu unterschiedlichen Zeiten essen. Die Jüngsten können mit Hilfe von Hochstühlen und besonderem Geschirr/ Besteck am Küchentisch mitessen. Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder.

Beim Essen wird auf das Einhalten von Ritualen (Tischgebet…) geachtet. Die Kinder erlernen eine Tischkultur und erleben das Essen als positive Gemeinschaftsaktion mit gegenseitiger Rücksichtnahme.

Das Mittagessen wird für alle Kinder vom Altenheim, unter Berücksichtigung besonderer Kostformen (Diabetis…) geliefert. Zu Beginn und in der Übergangszeit (ca. eine Woche) besteht die Möglichkeit den Kleinkindern das Essen von zu Hause mitzugeben.

Ruhephasen

Für die unter dreijährigen Kinder besteht jederzeit die Möglichkeit individuelle Ruhepausen einzulegen. Dabei stehen ihnen die Rückzugsmöglichkeiten im Gruppenraum, sowie der eigens dafür eingerichtete Ruheraum zur Verfügung. Besonders nach dem Mittagessen findet eine Ruhephase statt. Eine Erzieherin begleitet die Kinder in den Ruhebereich, dort stehen Matratzen, unterschiedliche Betten, Kissen und Decken für jedes Kind zur Verfügung. Die Eltern können den Kindern eigene Schlafsäcke und Kuscheldecken oder -tiere mitgeben, damit sie sich vertrauter fühlen.

Die Ruhephase und der Mittagsschlaf der Kleinkinder sind  individuell und werden  nicht unterbrochen. Sie werden gegebenenfalls mit einem Babyphon beaufsichtigt. Für die anderen Kinder beginnt der Nachmittag um 14.00 Uhr.

Nachmittagsangebote

Am Nachmittag werden die Kinder gemeinsam betreut. Es werden unterschiedliche Angebote  gemacht. Dabei wird immer darauf geachtet, dass sie altersentsprechend sind. Eine gemeinsame Nachmittagsrunde strukturiert den Nachmittag. Das freie Spiel auf dem Außengelände und Bewegungsangebote haben einen besonderen Stellenwert.

Hygiene

Wickeln und Toilettengang

Kinder, die eine Windel tragen, werden mindestens ein Mal am Vor- und Nachmittag  und nach Bedarf gewickelt. Im eigenen Wickelraum für die Kleinkinder (direkt neben dem Ruheraum) stehen für jedes Kind Windeln und Feuchttücher bereit. Die Eltern zahlen einen angemessenen Beitrag (ca. 5.-€ pro Monat) in die „Windelkasse“.

In der Eingewöhnungsphase wird das Wickeln von den Eltern übernommen und von einer Erzieherin begleitet. Nach und nach übernimmt die Erzieherin das Wickeln. 

Bei der Sauberkeitserziehung unterstützen die Erzieherinnen die Eltern nach Absprache. Während des Wickels wird den Kindern der Toilettengang angeboten. Benötigt das Kind zuverlässig keine Windel mehr, übt die Erzieherin gemeinsam mit ihm den Toilettengang.

Zähne putzen

Nach dem Frühstück und dem Mittagessen werden die Kinder in den Waschraum begleitet. Dort können sie mit der gestellten Zahnbürste (Arbeitskreis Zahngesundheit) ihre Zähne putzen. Dabei kommt es nicht auf die richtige Putztechnik, sondern auf das Einüben einer Regelmäßigkeit an.  Erst wenn die Kinder motorisch in der Lage sind eine Putztechnik zu erlernen, wird dies trainiert.

 

Ausstattung der Räume und des Außengeländes

Die Spielraumgestaltung hat eine zentrale Funktion. Die Räume müssen den Kindern  Schutz und Geborgenheit geben und ihrem Bewegungs- und Entdeckungsdrang nachkommen und ihn anregen.

Die Gruppenraumtüren (Spatzennest/ Bärenhohle, Schneckenhaus) sind mit leicht erkennbaren Symbolen unterscheidbar und bieten Orientierung. Jedes Kind bekommt im Kindergarten „eigene“ Bereiche, wie Eigentumsfach, Zahnbürste und Handtuchhalter, Schuh- und Turnsachenfach, Garderobenplatz, Elternbriefkasten,…). Diese werden mit einem Bild des Kindes gekennzeichnet.  

Die Gruppenräume (Bärenhöhle und Spatzennest) sind durch Einbauten in kleinere Spielräume auf zwei Ebenen unterteilt. Sie bieten Rückzugsmöglichkeiten und Platz für unterschiedliche Spielaktivitäten. Die Nebenräume sind als Funktionsräume gestaltet und bieten auch Platz für Kleingruppenangebote.

Im Schneckenhaus bietet ein Bewegungsturm auf zwei Ebenen vielfältige Möglichkeiten. Der Gruppenraum wir durch Abtrennungen und Spielpodeste in unterschiedlich Spielbereiche gegliedert. Der Nebenraum ist mit Tischen und Stühlen möbliert und bietet sowohl die Möglichkeit zu essen, als auch für Kleingruppenangebote. Die Ausstattung der Räume orientiert sich an den besonderen Bedürfnissen von Kleinkindern: das Spiel auf Teppichen ist möglich, variable, von den Kindern eigenständig benutzbare Bewegungsmöbel regen zu unterschiedlichen Bewegungserfahrungen an. (klettern, krabbeln, toben, Höhen überwinden)  Tücher, Stofftiere und Softbälle sind weitere Spielmaterialien. Alltagsgegenstände und Naturmaterialien wecken die Phantasie der Kinder und lassen sie neue Erfahrungen machen.

Die Spielmaterialien für die jüngsten Kinder sind übersichtlich und für die Kinder erreichbar im Gruppenraum. Für die Kinder ungeeignete Materialien sind für sie unerreichbar/ gesondert aufbewahrt.

Im Ruhebereich wird durch Matratzen, unterschiedliche Betten, Kissen und Decken eine behagliche ruhige Atmosphäre geschaffen. Fenster mit Jalousien, Lichteffekte und eine Musikanlage ergänzen den Ruhebereich.

Der Wickelraum ist mit einem großzügigen Wickeltisch und Stauraum für Wechselkleidung, Windeln und Hygieneartikel ausgestattet. Der Wickeltisch ist durch eine „Leiter“ auch von den Kindern selbständig zu besteigen. Eine nahe Waschmöglichkeit (Kinderdusche) ermöglicht problemlos die Pflege der Kinder. In der angrenzenden Kindertoilette  kann der Toilettengang geübt werden. Der Wickelbereich ist kein Durchgangsbereich und von den anderen Spielbereichen deutlich getrennt.

Auf dem weitläufigen Außengelände bilden Hecken und Sträucher kleine Nischen als Rückzugsmöglichkeiten. Mehrere Sandkästen laden zu unterschiedlichen Spielaktivitäten ein. Eine geeignete Rutsche und eine Nestschaukel kann auch von Kindern unter drei Jahren genutzt werden. Dreiräder, Kleinkindroller und Rutschautos stehen den Kleinkindern zur Verfügung. Hügel, Treppen und Bodenwellen, sowie unterschiedliche Untergründe  regen zu verschiedenen Bewegungsabläufen und Wahrnehmungen an. Den Jüngsten steht ein geschützter Außenspielbereich zur Verfügung.

So werden alle Kinder entsprechend ihrem Alter und ihren Fähigkeiten gefördert. Eltern und Erzieherinnen arbeiten partnerschaftlich und vertrauensvoll zum Wohl der Kinder.